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Bremer Stadtplan der Religionen

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Das interreligiöse Projekt
Bremer Stadtplan der Religionen
von Jugendlichen für Jugendliche
im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 bis 2006

www.stadtplan-der-religionen.de


Zielgruppe

    sind Jugendliche in christlichen Gemeinden, Moscheen und anderen religiösen Gruppen in Bremen zwischen 14 und 27 Jahren

Aufgabe
    ist das Erstellen eines Stadtplans der Religionen für Bremen von Jugendlichen für Jugendliche in Form einer Internet-Präsentation und als Broschüre. Als Vorlage dient die bereits vorgestellte Ausstellung im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 die unter dem Motto stand: "Gegeneinander-Nebeneinander-Miteinander".

Lernziel
    ist das gegenseitige kennen lernen und verstehen lernen von Jugendlichen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen und Glaubensformen. Durch das Planen und Durchführen einer gemeinsamen Sache lernen, dass man trotz Unterschiede im Glauben und religiöser Lebensweise friedlich miteinander leben, für eine Sache zusammenarbeiten und kooperieren kann.

Motivationsgründe für die Jugendlichen
    sind etwas für die Gesellschaft, für die Stadt Bremen und seine Menschen, sowohl für In- und Ausländer, Bewohner und Besucher, Einheimische und Touristen zu machen bzw. zu gestalten; kreativ werden, mit anderen Jugendlichen zusammen arbeiten, egal welchen Glauben sie haben; interessante neue Jugendliche kennen lernen, miteinander und voneinander lernen und das Ergebnis miteinander teilen und feiern (so die Feier zum Abschluss des ersten Projektteils am 16.2.03 in der Neuapostolischen Kirche, siehe Foto); ein Friedenszeichen in der Welt setzen mit interreligiösen Veranstaltungen wie im Februar 2005 in der Mevlana Moschee und im Januar 2006 in der Jüdischen Gemeinde.

    Feier am 16.2.03 in der Nauapostolischen Kirche am Osterdeich in Bremen mit Bürgermeister Dr. Henning Scherf Alevitischer Saz-Spieler bei der Feier am 16.2.03

Zeitplan
    Beginn der Koordination des fünften Projektteils im Januar 2006
    Ende Dezember 2006

Begründung des Projektes
    Das Projekt ist ein Mittel zur interreligiösen Zusammenarbeit, die Voraussetzung für einen interreligiösen Dialog ist. Die Ausstellung, der Internetauftritt und die Broschüre sind das Produkt, das ein sichtbares Zeichen dieser interreligiösen Zusammenarbeit und des Dialogs unter Jugendlichen dieser Stadt ist. Der Wunsch nach interreligiösem Dialog ist unter Jugendlichen vorhanden. Diese Möglichkeit ist im Bremer Religionsunterricht nicht ausreichend gegeben. Jugendliche wollen den Glauben und das Leben anderer religiöser Jugendlicher durch diese kennen lernen. Im Vordergrund steht die Neugier auf die Lehre und Praxis in anderen Religionen. Dieses Projekt ist eine Bereicherung für die Jugendlichen, indem sie eine gemeinsame Erfahrung machen und etwas in Eigenkreativität gestalten und für die Stadt Bremen, die mit einem Bremer Stadtplan der Religionen in Broschürenform eine weitere bremische Besonderheit bekommt und durch die Internetpräsentation bundesweit ein interreligiöses Modell darstellt. Durch ein geplantes Internetportal mit israelischen und palästinensischen Jugendlichen in Israel und Palästina setzen Bremer Jugendliche ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität.

Durchführung des Projektes
    In das Projekt wollen wir möglichst viele Gemeinden und religiöse Gruppierungen in Bremen miteinbeziehen. Gruppen, die einen lokalen Ort für die Ausübung ihrer religiösen und kulturellen Aktivitäten vorweisen können, sollen die Möglichkeit bekommen, an diesem Projekt teilzunehmen, sich in diesem Stadtplan zu verorten und auch kurz darzustellen. Der bereits 2002 ausgestellte Stadtplan gibt grafisch einen ersten Überblick über die Vielfalt der Religionen in Bremen. Ergänzend stellen die Jugendlichen ihre Gemeinde oder Gruppe in Textform dar. In der Darstellung gibt es eine kurze Beschreibung der Religion. Schwerpunkt sind die Aktivitäten der Jugendlichen in den Gemeinden und Einrichtungen. Das selbe wurde als Internetseite mit Hilfe von Hasan Eren gestaltet. Die Jugendlichen überlegen gemeinsam, wie der Stadtplan der Religionen im Internet und als Broschüre aussehen und gestaltet werden soll. Die Beratung und Sammlung von Vorschlägen erfolgt gemeinsam. Den Jugendlichen wird möglichst wenig vorgegeben, sie finden in einem gemeinsamen Entscheidungsprozess Lösungen und Möglichkeiten. Zu Beginn der Treffen findet eine stetige Phase des Kennenlernens statt.
Der Stadtplan der Religionen ausgestellt bei der Feier am 16.2.03
alle Fotos: W.Wick, Pressestelle des Senats Bremen


Im Jahr 2007 finden keine Treffen statt.





Letzte Änderung:  20.10.2007